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Futter

Ausser im Winter können die Enten einen Grossteil ihres Futters selber suchen.
Wer zufüttern muss oder will, nimmt Körnermischfutter für Geflügel (Hühner), das gibts im Landhandel oder bei der Baywa.
Was nicht schadet, ist die zusätzliche Gabe von etwas Futterkalk (wenn der nicht schon im Geflügelfutter enthalten ist.

Im Winter freuen sich die Enten stets über Grünfutter wie z.B. Eisbergsalat.

Um die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten, müssen die Enten zusätzlich die Möglichkeit haben, kleine Steinchen aufzunehmen.

Bei sehr gutem bzw. eiweissreichem Futter kann es sein, dass Enten noch im Jahr ihres Schlupfs zu legen beginnen.

Erstickungsgefahr bei Schnecken

Besonders bei jungen Enten besteht die Gefahr, dass sie sich bei grossen Schnecken übernehmen. Die Schnecke bleibt der Ente im Hals stecken, in der Folge erstickt die Ente.

Gegenmassnahmen:

  • Schnecke im Hals nach oben oder unten massieren
  • Schnecke mit Pinzette entfernen
  • immer genügend Wasser bereitstellen, dass die Ente gut vor- bzw. nachspülen kann

Als spezielle Leckerli werden immer gerne genommen:

  • Pellkartoffeln
  • Garnelen
  • Bachflohkrebse
  • Regenwürmer
  • Toastbrot
  • Eisbergsalat
  • Mehlwürmer
  • Reis
  • Katzenfutter
Aber: Leckerlis sind kein Alltagsfutter! Ein Stück Schokolade mag jeder gern - nur von Schokolade leben ist äusserst gesundheitsschädlich.

Was Enten nicht fressen dürfen

Enten wissen in der Regel, was sie fressen können und was nicht bzw. was im Garten (für Enten) giftig ist. Es kommen immer wieder Anfragen wegen Gartengewächsen wie z.B. Eiben, aber es ist bisher (mit wenigen Ausnahmen, s.u.) nicht bekannt, dass es deshalb zu Vergiftungen gekommen wäre.
Zwei Ausnahmen gibt es:

  • Risspilze
  • Avocados sind für Enten giftig und sollten keinesfalls verfüttert werden.

 
Verdauungssteinchen - Forumsbeitrag von Anneliese (leicht gekürzt)
Die Enten brauchen kleine Steinchen im Magen (als Zahnersatz), mit deren Hilfe sie das Futter zerkleinern. Ohne diese kleinen Steinchen würden sie enorme Verdauungsprobleme bekommen.
Normalerweise nehmen sie diese Steinchen nach Bedarf vom Boden auf. Werden die Enten nun aber in einer Voliere (ohne offenen Boden), oder aus sonst irgendwelchen Gründen längere Zeit im Stall gehalten, oder können sie im Winter wegen Bodenfrost oder hohem Schnee keine Steinchen im Freien aufnehmen, muss man ihnen genau diese Steinchen anbieten. Also offenes Bodenmaterial oder groben (!) Flusssand.
Es eignet sich aber nur Steinmaterial, das nicht von der Magensäure (!) zerlegt wird. Z.B. stark kalkhaltiger Stein oder Grit sind keine Verdauungshilfen, sie werden im Magen zerlegt.
In einem Posting vor einigen Wochen hat Bernd Ullrich erwähnt, dass es in Deutschland Gegenden gibt, in denen überwiegend Kalkstein zu finden ist. Möchte man nun feststellen, ob die Steinchen im Garten, die unsere Enten aufnehmen, oder der Flusssand, den man anbietet, auch geeignet sind, kann man einen Test mit Salzsäure machen. Überstehen die Steinchen diese Säure, sind sie auch für die Entenmägen zur Verdauung geeignet.

Ich denke, solange unsere Enten keine Symptome von Verdauungsstörungen zeigen, können wir schon davon ausgehen, dass sie im Freien genügend geeignetes Material finden, ihre Nahrung im Magen zu zerkleinern.

Obiges gilt für erwachsene Enten. Kleine Küken brauchen Quarzsand zur Verdauung!

  admin: b1 at clauss.name